Sonntag, 4. März 2018

🌺Das Wochenende in Uluwatu🌺

Am Wochenende hatten wir wie gesagt ein Hotel in Uluwatu gebucht. Wir waren zu 8 Leuten in einem großem Zimmer mit vier Doppelbetten. Die Betten waren der Hammer im Gegensatz zu unseren wackligen Stockbetten in Ubud. Allein für die Betten hatte sich das Hotel auf jeden Fall schon gelohnt! Es hat aber auch für die zwei Nächte nur 18€ pro Person gekostet, also war auch ziemlich günstig. Am Freitag sind wir abends gegen 21 Uhr angekommen und haben dann nur noch entspannt und die Betten genossen!

Das Bett von Jane und mir

Das Wohnzimmer, im Hintergrund ein "Zimmer"
mit zwei Doppelbetten

Die Aussicht vom Balkon aufs Meer

Aussicht vom Balkon zur anderen Seite
auf den Pool

Der Pool vom Hotel, viel zu warm!

Ein balinesischer Junge mit seinem neuen Haustier

Frühstück in Uluwatu im BuddhaSoul🍉🍍














Am Samstag haben wir erst ein mal ausgeschlafen (bis 7 Uhr) und waren im Ort frühstücken. Die Suche nach einem Strand hat sich schwieriger herausgestellt, als wir es erwartet hatten. Wir waren zuerst am kleinen Padang-Padang Strand, der eine sehr gute Bewertung hatte und als "Geheimtipp" galt. Doch so geheim war er leider nicht mehr, denn der ganze Strand, der sehr klein war, war voller Menschen. Trotz Eintrittsgeld für diesen Strand sind wir dann zu einem anderen Strand mit dem Taxi gefahren: zum großen Padang-Padang Strand. Dort war es allerdings auch nicht so ganz entspannend, da es richtig heiß und schwül war, das Meer ebenfalls sehr aufgeheizt war und leider gar nicht erfrischend und man wurde ständig von den Einheimischen angequatscht, weil sie einem irgendetwas verkaufen wollten. Das Wetter hat dann meinem Kreislauf auch etwas zu schaffen gemacht, da wir von den Stränden lange Treppen hoch laufen mussten und das bei der Hitze nicht so einfach war. 
Es war aber trotzdem schön einfach mal am Meer zu sein.
Später haben wir uns noch an den Hotelpool gelegt und haben den Tempel in Uluwatu angeschaut. Dieser Tempel ist der Älteste Balis und bietet eine sehr schöne Kulisse bei Sonnenuntergang!

Kleiner Padang-Padang Strand

Let´s go to the beach🌞

Unten am kleinen Strand

Das Wasser am kleinen Strand

Draufsicht auf den großen Padang-Padang Strand

Am großen Strand


























































Sonnenuntergang überm Meer am Uluwatu Tempel 



Abendessen in Uluwatu








Den Sonntag haben wir nur mit chillen am Pool verbracht. Es war auch einfach zu heiß um irgendetwas anderes zu machen. Am Nachmittag sind wir dann wieder nach Ubud zurück gefahren und haben eine Flut von 28 Neuankömmlingen abbekommen😅 In meinem Zimmer sind wir jetzt zu 8 Mädchen und es ist immer richtig eng und warm. Das ist nicht ganz so spaßig, aber man muss sich ja tagsüber nicht im Zimmer aufhalten. 










spiritueller Freitag💦

Am letzten Tag der Einführungswoche hatten wir morgens einen Blumenopferungskurs. In diesem haben wir gelernt wie man die Opfergaben vorbereitet, die die Hindus jeden Tag morgens und nachmittags ihren Göttern darbringen. Sie glauben daran, dass es Glück bringt den Göttern etwas zu opfern und sie somit gesegnet werden. Also machen sie jeden Tag aus Bananen- und Kokosblättern und Bambusstöcken eine Schale und legen verschiedene Blumen hinein. Alles hat dabei seine Ordnung wird von den Göttern nicht angenommen, wenn etwas fehlt oder am falschen Platz ist.
Die erste Schale: quadratisch und aus
Kokosblättern mit Bambusstöcken
befestigt

Der Boden der ersten Schale wurde ebenfalls mit einem Kokosblatt ausgelegt und mit Bambus befestigt

Unter diesen Blumen liegt noch ein ganz 
spezielles Blatt, ohne das die Opfergabe nicht angenommen wird. Die Blumen werden speziell angeordnet: Im Norden ist lila, blau oder schwarz als Zeichen für
Wasser und den Gott Wisnu, weil das Wasser in Bali immer aus dem Norden kommt, in der Mitte ist grün für das Leben  und die Balance und die Göttin Siwa, im Westen gelb  oder orange für die Erde und den Gott Mahadewa, im Süden rot für das Feuer und den Gott Brahma und im Osten weiß für den Wind und den Gott Iswara

Die zweite Schale war etwas komplizierter anzufertigen. Auch hier wurden Kokosblätter mit Bambusstöcken befestigt.

Beide Schalen fast fertig.

Beide Schalen fertig.



Wir haben zwei verschieden Schalen gemacht und diese mit zum heiligen Wassertempel genommen. Für diesen Tempel mussten wir auch ein spezielles Outfit anziehen, um hinein zu dürfen. Theoretisch hätte es auch gereicht wenn wir einen Sarong getragen  hätten und ein Oberteil, das die Schultern bedeckt; Aber wir haben uns extra alle das gleiche Outfit ausgeliehen. Wir trugen die Farben weiß und gelb, weil diese als sauber und rein gelten. 

Die Gruppe, mit der ich die erste Woche verbracht habe😊

Im Tempel haben wir dann Hindus gesehen, die mit einem Priester gebetet haben und auch welche, die die heiligen Wasserrituale durchgeführt haben. Letzteres haben wir dann später auch nachgemacht. Die Hindus glauben daran, dass das Wasser was dort aus dem Boden kommt heilig ist. Es gibt in diesem Tempel mehrere Wasserbecken und in einem sind verschiedene Statuen aus denen Wasser kommt. Diese Statuen stehen für bestimmte Götter, manche auch für Gebäude oder Zeremonien. An einem "normalen" Tag geht man nur zu den Götterstatuen. Wenn man vor einer dieser Statuen steht(im Wasser) dann bringt man zuerst seine Opfergaben zur Staue, legt diese ab, zündet ein Räucherstäbchen an, besprenkelt die Opfergabe drei mal mit heiligem Wasser, macht einen Wunsch, besprenkelt sie noch drei mal mit Wasser, man macht sein Gesicht drei mal mit dem Wasser nass und taucht seinen Kopf drei mal unter den Wasserstrahl aus der Statue. Dann geht man zur nächsten Statue und wiederholt die letzten zwei Schritte und macht so weiter bei den etwa nächsten 20 Statuen. 
Die Gruppe im heiligem Wasser

Wahres Gold! 💛

Auf diesem Bild sieht man die vielen Statuen an denen wir die 
Rituale durchgeführt haben


Arya erklärt uns was wir machen müssen😅

"And then you make a wish"💫

Am Nachmittag waren wir vom Tempel wieder zurück und dann sind Jane und ich mit ein paar anderen deutschen Mädels nach Uluwatu gefahren. Die anderen hatten schon zwei Taxen und ein Hotel organisiert, so dass wir uns einfach anschließen konnten. 

Samstag, 3. März 2018

ein erlebnisreicher Donnerstag!

Reisfeld unter Wasser

Der Weg durch die Reisfelder

Ein weiteres Reisfeld unter Wasser

Bananenstaude am Baum










Am Morgen des vierten Tages sind wir mit einer Tour durch Reisfelder in den Tag gestartet. Unser Koordinator Arya hat uns wieder durch das Dorf geführt und schließlich durch ein paar Reisfelder. Dabei hat er uns erzählt wie der Anbau funktioniert und welche verschiedenen Arten Reis in Bali angebaut werden. Bei der Tour haben wir auch ein paar Einwohner getroffen, die ihrer Arbeit nachgegangen sind; Bauern und Farmer und auch einen Kokosnussernter.
Reisfeld👆

Kokosnussernte

Frangipani-Blüte, oder auch Baliblume😊💕


In der Tempelanlage der Goa Gajah
Frangipani-Blüten im Elefantentempel
Marina mit Sarong im Elefantentempel
Goa Gajah
Tibu Mana Wasserfall
Ebenfalls Tibu Mana
Tarzan und Jane💚
Vor der Elefantenhöhle mit Jane und HongYan
Marina am Tibu Mana Wasserfall
Tibu Mana Wasserfall
Marina happy mit Melonensaft😍😍😍

Marina mit Dorfeinwohnerin


Am Nachmittag habe ich dann mit zwei Mädchen aus meiner Gruppe noch einen Halbtagesausflug gemacht. Wir waren im Elefantentempel Goa Gajah und an zwei Wasserfällen (Kanto lampo und Tibu mana). Zu diesen Orten sind wir mit einem Taxi gefahren. Der Taxifahrer hat immer auf uns gewartet oder ist mitgekommen, hat uns am Ende noch ein Restaurant empfohlen und auch dort auf uns gewartet. Das alles hat ca. 9€ pro Person gekostet, also war echt günstig! Im Tempel mussten wir einen Sarong ausleihen und tragen und unsere Schultern bedecken. Die Wasserfälle waren beide sehr schön, doch bei dem Zweiten hat es leider geregnet und das Wasser war dadurch braun und dreckig.


Freitag, 2. März 2018

Dritter Tag der Einführungswoche

Am Mittwoch haben wir morgens den Batik-Färbe Kurs gemacht. Dafür sind wir durch das Dorf Pejeng gelaufen, zu einem Haus eines "Ureinwohners". Dieser Einwohner war der Färber, der unsere Stoffe schon gewachst hatte, so dass wir direkt mit der Farbe loslegen konnten. Zuerst musste man Wasser auf die Fläche auftragen, die man färben wollte und dann konnte man die verdünnten Farben auftragen. Für das Auftragen der Flüssigkeiten haben wir kleine Stöcke gehabt, die unten mit Watte versehen waren. 
So sah das Stück aus, nach dem ich die Linien
am Dienstag mit Bleistift vor gemalt hatte.


Das ist der Stoff mit gewachsten Linien. Wenn man die Farben 
aufträgt gehen sie nicht über die Linien

Das war die Hütte, in der wir waren und gefärbt haben

Das waren zwei der Stoffe, als wir fertig waren. Rechts ist meiner, manche Linien waren nicht ganz durchgezogen, deswegen ist manchmal Farbe in andere Teile rausgelaufen
Das Endergebnis!

Die Hütte von außen mit unseren Stoffen zum trocknen und
anderen, schon gewaschenen Stoffen. Nach dem ersten Trocknen
werden die Stoffe nämlich gewaschen und die goldenen
Linien werden weiß. 



Nach dem Färben am Morgen hatten wir dann noch ein Programmmeeting, in dem wir erfahren haben, was wir in der nächsten Woche machen. Ich habe eine Klasse mit Jane (einem deutschen Mädchen aus Mannheim) zusammen, aber es ist noch nicht ganz sicher, ob im Kindergarten oder in einer Grundschule. Das werden wir am Wochenende erst erfahren.






Greeny fährt Fähre

Wie ich schon angekündigt hatte, war Kaikoura das letzte Südinsel-Abenteuer für Ronja und mich. Nach unserer Wal-Tour haben wir uns schon a...