Dienstag, 8. Mai 2018

Neue Familie, neues Glück

Seit dem 25.04. bin ich nun als Aupai bei der Familie Robson. Ich lebe hier in einem Haus umgeben von nichts weiter als Kuhweiden. Die nächsten Menschen leben über 10 Kilometer entfernt und die nächste Siedlung ist so etwa 15 Kilometer entfernt. Ohne Auto ist man hier aufgeschmissen, deshalb war der Autokauf gar nicht so schlecht. Mein Job hier ist es die Kinder morgens fertig zu machen und den Älteren (Noah 5 Jahre) zur Bushaltestelle zu fahren und nachmittags wieder abzuholen. In der Zwischenzeit betreue ich Jaxon (1,5 Jahre) und mache den Haushalt (staubsaugen, Wäsche, Küche, etc.). Die Kinder könne sehr lieb sein wenn sie wollen, aber haben natürlich auch ihre Phasen wo sie nicht hören wollen. Es macht Spaß mit ihnen zu arbeiten und auch mal Diskussionen mit ihnen auf Englisch zu führen. 
An den Wochenenden und manchmal in der Woche habe ich frei und kann dann Ausflüge mit Greeny machen oder nur mal in die Stadt fahren zum Einkaufen. 
Mein Bad #1

Mein Bad #2

Mein Bett

Mein Zimmer

Baby Jaxon

Es kommt hier immer wieder vor, dass man anhalten muss,
weil Herden über die Straßen laufen

Roota und ich in der Sonne

Mali

Das Haus, in dem ich lebe

Mein Standort auf der Karte. Man sieht 
vielleicht: sehr isoliert!

Frühstück mit Noah

Hello Südinsel

Mein Flug nach Christchurch verlief gut und ich bin auch im Hostel gut angekommen. Es war nur ein merkwürdiges Gefühl plötzlich wieder alleine unterwegs zu sein. Das Gefühl sollte aber nicht lange anhalten, denn im Hostel habe ich Ronja getroffen (wir waren dort verabredet) und Noah, einen jungen Mann aus München, der uns sein Auto verkaufen wollte. Wir haben den Abend zu dritt verbracht und haben eine Probefahrt mit seinem Auto gemacht. Ronja und ich hatten schon lange überlegt wie wir die Südinsel bereisen wollten und hatten einen Autokauf eigentlich ausgeschlossen. Nach der Probefahrt und Berichten über das Auto, waren Ronja und ich allerdings so angetan, dass wir das Auto am nächsten Morgen gekauft haben. Unser eigenes Auto! Wir haben es Greeny genannt und ich habe es dann direkt mitgenommen, weil Ronja für die nächsten Tage schon andere Pläne hatte und ich nach Temuka kommen musste. In Temuka hatte ich eine Arbeitsstelle als Aupair gefunden und bin dann dort mit Greeny hingefahren.
Tram gegenüber vom Hostel

Christchurch Tram

Ronja und ich mit Greeny

In der City

Ein paar Christchurch Eindrücke im Herbst

Bridge of Remembrance

Herbst in den Botanic Gardens

Rote Telefonzelle

Byebye Gährt👋

 Der letzte Tag mit Pia war ein trauriger, aber trotzdem schöner Tag! Wir waren in Auckland und mussten uns leider und schweren Herzens von Gährt verabschieden. Lebe wohl treues Gefährt! Dann sind wir mit dem Bus in die Stadt gefahren, weil wir dort ein Hostel für die letzte Nacht gebucht hatten, bevor es für uns beide weiter ging. Den letzten gemeinsamen Tag haben wir dann mit Shoppen verbracht und einer Foodorgie am Abend. Es lebe die Foodlove!
Im Hostel haben dann die letzten Packaktionen stattgefunden und am nächsten Morgen ging es dann zum Flughafen. Für mich nach Christchurch und für Pia nach Frankfurt. Adios Kameradin👭
Airportselfie✈

Leergeräumter Gährt

Dezent bepackte Backpacker in Auckland

Byebye Hostel

Byebye Gährt
Packen im Hostel be like

 
Gährtlove💖


Freitag, 4. Mai 2018

Pia und Piha🎈

Aussicht Richtung Auckland

Marina und Kitekite Falls

Fresh✌

In Liebe mit dem Skytower!

Aussicht auf Piha Beach

Piha Beach

Lionrock am Piha Beach

Kitekite Falls

Track zu den Kitekite Falls


Am letzten Wochenende mit Gährt waren wir wieder in Auckland Region. Am Samstag sind wir den ganzen Tag nur gefahren und haben wir uns wieder mit Lara getroffen. Wir waren dann zu dritt ein bisschen shoppen und abends feiern. Es war nämlich Pias Geburtstag am Sonntag und in diesen haben wir reingefeiert. Es war ein wirklich lustiger Tag! 
Den nächsten Morgen haben wir dann mit einem ordentlichen Geburtstagsfrühstück gestartet und sind danach nach Piha gefahren. Dort gibt es den berühmten Piha Beach mit einem riesigen Stein, der aussieht wie ein liegender Seelöwe, der über den Ozean wacht. Wir waren ein bisschen an dem Strand und sind dann weiter zu den Kitekite Falls gefahren, zu denen man noch hinwandern musste. Es war eine schöne letzte Wanderung mit Pia und ein toller letzte Wasserfall mit Pia! (miss you, buddy💕) 
Danach waren wir bei einem Lookout, von dem aus man bis nach Auckland schauen konnte und haben dort Mittagspause gemacht. Auf dem Campingplatz mussten wir dann leider unsere Rucksäcke packen und uns langsam von Gährt verabschieden...😔

Donnerstag, 3. Mai 2018

Raus aus dem Norden👋

Vom Ninety Mile Beach aus, sollte die Reise wieder Richtung Süden gehen. Auf dem Weg nach Dragaville, wo unsere nächste Übernachtung stattfinden sollte, sind wir noch ein Mal beim Eisladen vorbei gefahren, weil es so schön war!
Zudem haben wir uns noch den Waipua Forest angeschaut. Dieser Wald ist ein Kauriwald und beherbergt die ältesten Kauribäume Neuseelands. Wir haben dort den größten Kauri gesehen und vier zusammengewachsene Bäume. Der größte Kauri heißt Tane Mahuta, benannt nach dem Gott des Waldes, an den die Maori glauben. Sein Umfang beträgt 13,77 Metern, was einem Durchmesser von 4,4 Metern entspricht. Riesiges Teil! Die vier anderen Bäume werden auch die 4 Schwestern genannt. Alle diese Bäume sind etwa 2.000 Jahre alt. 
Der Campingplatz in Dragaville, auf den wir wollten war eigentlich schon voll. Jedoch war zum Glück die Tochter der Besitzer so nett und hat uns quasi direkt vor der Tür stehen lassen. Mehr oder weniger im Vorgarten des Hauses. Wir durften dann das Haus, also Küche und Bad mitbenutzen. Am Abend haben uns die Besitzer sogar noch Tee gemacht und mit uns im Wohnzimmer geredet. Wirklich süß! Und mal eine andere Campingerfahrung!
Waipua Forest

Tane Mahuta

Tane Muhata


Die vier Schwestern

Campingplatz in Dragaville

Sonnenuntergang beim Abendessen

Eis, die Zweite!

Mittwoch, 2. Mai 2018

Der nördlichste Punkt🌊

Von Douglas` Campingplatz ging es dann weiter zum Rarawa Beach. Dieser Strand hatte so weißen Sand, wie ich es bisher an keinem Strand zuvor gesehen hatte! Das Wetter war leider an diesem Morgen nicht so gut, aber genau dieses Grau der Wolken und das Weiß des Sandes verstärkten das türkisblaue Meer und gaben dem Ort eine mystische Stimmung. An diesem Strand gab es auch die bisher schönsten Muscheln in Neuseeland.
Nach diesem Strand hatten wir dann eine etwas längere Autofahrt vor uns. Unser Ziel war Cape Reinga. Es wird oft gesagt, dass das der nördlichste Punkt von Neuseeland sei, aber das ist es um genau zu sein gar nicht. Trotzdem war es der nördlichste Punkt, an dem wir waren. Der Weg dorthin zieht sich vorbei an Wäldern, Regenwäldern und Kauriwäldern, Weiden und grasbewachsenen Hügeln, Gebirgen und Sanddünen. Eben ein typischer Weg um Neuseeland zu repräsentieren 😅 Schon die Autofahrt war atemberaubend, aber als wir da waren, kamen wir gar nicht mehr zurecht mit dieser Schönheit!
Nach unserer Ankuft mussten wir noch einen Weg entlang laufen, vorbei an viel zu vielen Touristen und durch eine unglaublich schöne Landschaft. Es war schwierig anzukommen, weil wir alle paar Meter stehen geblieben waren, um auch jedes Detail dieser Naturschönheit festzuhalten. Am Ende des Weges erwartete uns der Cape Reinga Leuchtturm, der den großen Schiffen dieser Welt ankündigt: ab hier beginnt Neuseeland. Zudem sah man auf das Meer hinaus, das tief blau gefärbt war und an der Küste hohe Wellen schlug. Richtung Norden sah man auch die Stelle, an der die Tasmansee und der Südpazifik aufeinander treffen. Zwei verschieden Meere und somit verschiedene Strömungen stoßen an dem Punkt aufeinander und man sieht es wirklich, denn die Wellen kommen aus zwei Richtungen und kämpfen an dieser Schwelle gegeneinander an. Ein wahres Naturspektakel!
Die Maori glauben übrigens, dass von diesem Punkt aus die toten Seelen ins Hawaiki gehen. Hawaiki ist der Maori-Name für das mythische Land, in welchem einige polynesische Kulturen ihren Ursprung und ihre Herkunft sehen. Also gehen die Seelen dort zurück an ihren ursprünglichen Ort. 
Rarawa Beach

Angler am Rarawa Beach

Marina sitzt vor dem Teil des Meeres wo Tasmansee
und Südpazifik aufeinander treffen

Weiße Sanddünen am Rarawa Beach

Weißer Sand, braune Beine

Meereskollision

Leuchtturm und Wegweiser bei Cape Reinga







Nachdem wir bei Cape Reinga waren, sind wir die gleiche Straße wieder zurück gefahren und haben auf dem Weg ein tolles Picknick gemacht mit Aussicht Richtung Meer. Dann sind wir zu einer riesigen Sanddüne gefahren, ganz in der Nähe von Cape Reinga. Ab dort beginnt der Ninety Mile Beach. Er reicht von der Sanddüne bis Kaitaia, der nächsten größeren Stadt im Norden. Er verläuft an der Westküste des Northlands und ist aber nur 90 Kilometer lang und nicht 90 Meilen. 
Bei den Sanddünen konnte man sich für $15 eine Art Surfbrett ausleihen. Wenn man die Dünen hoch gelaufen ist und die Aussicht genossen hatte, konnte man dann mit dem Brett wieder runterrutschen. Das haben wir auch gemacht und hatten viel Spaß! Auch wenn es zuerst etwas unheimlich war einen riesigen Sandberg runterzuschlittern. 
Später haben wir uns noch einen anderen Abschnitt des Ninety Mile Beaches angeschaut, weiter im Süden. Der Strand ist einfach riesig lang und auch breit. Der Sand dort ist so hart, dass man gut mit dem Auto drüber fahren könnte. Es gibt auch Bustouren, die den ganzen Strand abfahren. Gemietete Autos sind aber dafür nicht versichert und wir sind somit zu Fuß drüber gelaufen. Unser Campingplatz für die Nacht war direkt an dem Strand. Man hörte abends noch die Wellen rauschen und wir sahen die Sonne über den Dünen untergehen. Romantisch.
Marina mit Surfbrett

Wie in der Wüste

Brettausleihe

Brotzeit!

Mittagsaussicht

Abendessen mit Strandfeeling

Gährt am Meer
Sonnenuntergang 🌞

Greeny fährt Fähre

Wie ich schon angekündigt hatte, war Kaikoura das letzte Südinsel-Abenteuer für Ronja und mich. Nach unserer Wal-Tour haben wir uns schon a...